DS-Rhapsodie

DS-Rhapsodie

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Beschreibung

Als Schülerin von Prof. F. H. Ernst Schneidler schuf Ilse Schüle im Jahre 1951 leider nur diese eine Schrift und gab ihr den Namen „Rhapsodie“ . Dieser Begriff ist heute die Bezeichnung für ein Vokal- oder Instrumentalwerk, welches sich an keine bestimmte Form gebunden fühlt. So pendelt diese Schrift als Bastardschrift zwischen der Antiqua- und der Frakturschrift. Während die Majuskeln der Antiqua- und der Unzialschrift zuzuordnen sind, vereinen die Gemeinen alle Merkmale einer Frakturschrift in sich. In ihrem Zusammenspiel jedoch ergibt sich eine reizvolle und zugleich ausdrucksstarke Schrift, die leicht zu lesen ist. Darum kann sie vielseitig - sowohl für längere Texte, als auch für den Akzidenzdruck - verwendet werden. Die „Rhapsodie“ ist eine zeitlos moderne Schrift, die in keinem Textprogramm eines Rechners fehlen sollte. Unter den bewährten Händen von Walter Schatzmayer und Helmut Delbanco ist auch der Schriftschnitt „Regular“ wieder in hoher Qualität mit all den bewährten und notwendigen Frakturschriftfiguren entstanden. Die licht gestalteten Zierversalien sollten sparsam im Schriftbild verwendet werden. In größer skalierter Anwendung und farbig gestaltet beleben sie bei Kapitelanfängen und im Akzidenzdruck das Schriftbild.

  • Schriftkünstlerin: Ilse Schüle (1903-1997), Typographin und Dozentin an der Kunsthochschule in Stuttgart
  • Schriftgrößen: 16 bis 48Punkt
  • Entstehungszeit: 1951
  • Schriftgießerei: Ludwig & Mayer in Frankfurt am Main (Hand- und Maschinensatz) (Produktion von 1875 bis 1985)


Zusätzliche Produktinformationen

Schriftschnitte
— normal, — Zierversalien,