DS-Wallau

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Beschreibung

Erstmalig ist die Herstellung dieser Schrift durch Rudolf Koch nicht wie sonst üblich durch sein handschriftliches und schöpferisches Gestalten geformt worden, sondern wurde an das Schriftblatt eines italienischen Missals des 14. Jahrhunderts angelehnt, das in seinem Arbeitszimmer hing. Diese frühmittelalterlichen Unzialformen widerspiegeln sich auch im geschnittenen Bild dieser Schrift, die nach dem Mainzer Drucker, Heinrich Wallau (1852-1925), benannt wurde. Wallau setzter sich bereits 1885 für eine zeitgemäße Erneuerung und Weiterentwicklung der „Rundgotisch“ ein. Ursprünglich sollte sie „Missale“ (= Handbuch für Pfarrer) heißen. Diese klare Schrift mit ihrem gleichmäßigen Duktus bedarf für Fraktur-Ungewohnte-Leser einiger Gewöhnung, weil die sonst üblichen Unterlängen der gotischen Minuskeln bei „f ”, „h”, „ß” und Lang-s fehlen. Sie ist für den Mengensatz, für Sachbücher und Plakate sehr gut geeignet. Ab Januar 2019 ist für die Großbuchstaben auch ein Verfall Zierschnitt digitalisiert worden, der im zweiten Bild ganz unten in Farbe abgebildet ist.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876- 1934)
  • Entstehungszeit: 1925 - 1930
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Offenbach am Main
  • Schriftschnitte im Bleisatz: mager 6—16 (1933), halbfett 6—72 (1933/34), fett 6—72 (1933 bis 1935), schmal 8—28 Punkt (1934), und die Zierbuchstaben entstanden von 1925 bis 1930
  • Holzbuchstaben: fett, halbfett und schmal bis 720 Punkt = 270,767 mm Schriftkegelgröße !


Zusätzliche Produktinformationen

Schriftschnitte
—halbfett, — viertelfett, — schmal-mager, — Zierversalien-halbfett,