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DS-Unger-Frakturschrift

ab 25,00 €

umsatzsteuerbefreit nach §19 UStG zzgl. Versand

Beschreibung

An dieser hellen und klaren Frakturschrift im Satzbild erfreuten sich bereits die deutschen Dichterfürsten Goethe und Schiller. So erschien auch die Erstausgabe von Goethes „Wilhelm Meister“ als Erstanwendung der Unger-Fraktur im Bleisatz. Eine leichte und offene Buchschrift, die leider inzwischen in Vergessenheit geraten ist. Sie erlebte nach dem Ersten Weltkrieg eine Wiedergeburt im Verlagswesen durch viele Klassikerausgaben. Welches großes Interesse an dieser Unger-Fraktur bestand erkennt man allein an der Vielzahl der Schriftgießereien, die sie in ihrem Fertigungsprogramm hatten.
  • Entwerfer: Johann Friedrich Unger (August 1753 - 26.12.1804), Drucker, Stempelschneider, 1800 Professur für Holzschneidekunst
  • Entstehungszeit: 1794; Neuschnitte 1907 - 1915 durch J.Klinkhardt, als „Kabinett-Fraktur“ 1938 - 1939
  • Schriftgießerei: H. Bertold AG in Berlin, Julius Klinkhard in Leipzig, Schriftguss AG in Dresden, D. Stempel AG in Frankfurt/M., Otto Weisert in Stuttgart
Schriftschnitte im Bleisatz: mager 6 - 60 pt, halbfett 6 - 60 pt, fett 10 - 60 pt, licht 10 - 60 pt, Zierbuchstaben mager 16 - 48 pt