DS-Breitkopf-Fraktur

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Beschreibung

Auch hier geht der Schriftname auf den Schriftentwickler selbst zurück, welcher als Inhaber die Führung im deutschen Buchdruckergewerbe des 18. Jahrhunderts innehatte. 1745 übernahm J.G.I. Breitkopf von seinem Vater die Schriftgießerei und auch die Druckerei. Seitdem war er um die Herstellung einer mustergültigen Frakturschrift bemüht, und seinen Anstrengungen ist es zu danken, daß um 1750 talentierte Stempelschneider wie Christian Zink, Johann Michael Schmidt und Johann Peter Artopoeus diese kraftvolle und zugleich schöne „Breitkopf-Fraktur“ in der gleichnamigen Offizin geschaffen haben. Als weitere Leistung Breitkopfs ist sein späteres Wirken auch als Musikverleger bekannt, und er gilt als Erfinder des Notentypendrucks mit beweglichen Lettern.

  • Entwerfer: siehe oben – unter Johann Gottlob Immanuel Breitkopf (23.11.1719 - 28.01.1794)
  • Entstehungszeit: um 1750, Nachschnitte ab 1899 bis 1936
  • Schriftgießereien: Berthold AG Berlin (Firma bestand von 1885 bis 1978), D.Stempel AG Frankfurt/M.( Firma bestand von 1895 bis 1986), Gebr. Klinspor Ofenbach/M. und andere
  • Schriftschnitt- und –größen im Bleisatz: normal von 6 - 60, fett von 6 bis 12 Punkt

Besonderheiten der Schrift: Die damals im Bleisatz übliche Darstellung der Umlaute erfolgt auch hier digitalisiert mit dem hochgestellten kleinen „e”. Ebenso ist wahlweise auch die „Rund-R-Schreibung“ möglich, die sich etwa im 9. Jahrhundert entwickelte und nur in Fachkreisen noch verwendet wird — den entsprechenden Anwendungsregeln dazu geschuldet.

Zusätzliche Produktinformationen

Schriftschnitte
— normal, — halbfett,