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Gotische Schriften


DS-Andreas-Schrift

DS-Andreas-Schrift

Schriftschnitt: normal

15,00 € *
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DS-Andreas-Schrift

Der Schriftname dient dem Gedenken an den Schriftsetzer und Freund von Hans Kühne, Andreas Wiegratz, der 1942 im II. Weltkrieg gefallen ist. Als Schüler Rudolf Kochs an den Technischen Lehranstalten Offenbach schuf er später neben der „Kühne Antiqua“ (1954) nur Gotische Schriften. Während die schmalgeschnittenen Kleinbuchstaben der gotischen Textura zuzuordnen sind, bilden die Großbuchstaben mit ihren Rundungen, Fähnchen und Zierstrichen einen angemessenen Kontrast in Anlehnung an die Frakturschrift. So ist diese Schrift gut anzuwenden für Gedichte, Glückwunschkarten und Werbezwecke, aber auch für Urkunden und Briefköpfe.

  • Schriftkünstler: Hans Kühne (30.5. 1910 — 21.8. 1961)
  • Entstehungszeit: 1942- 1948
  • Schriftgießereien: J. D. Trennert & Sohn in Hamburg                                        Wagner in Ingolstadt
  • Schriftschnitt im Bleisatz: normal
DS-Caslon-Gotisch

DS-Caslon-Gotisch

Schriftschnitt: normal

5,00 € *
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DS-Caslon-Gotisch

Der Schriftname geht auf den gleichnamigen Graveur und ersten bedeutenden englischen Typenschneider zurück.   Im Jahre 1725 gründete er für seine Schriften eine eigene Schriftgießerei, die auch noch 200 Jahre nach seinem Tod arbeitete. Der kräftige Duktus dieser Schrift wird durch die 15 Verbünde (einschl. des „sch“) stark strukturiert. Für das Lesen ist das in Deutschland gegossene „Lang-s“, welches schon an der Grundlinie endet, gewöhnungsbedürftig. Seine Schrift verbreitete sich auch in Amerika, mit der 1776 sogar die erste Unabhängigkeitserklärung gedruckt wurde.

  • Entwerfer: William Caslon (1692 - 1766)
  • Entstehungszeit: um 1760
  • Schriftgießerei: David Stempel AG in Frankfurt am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 8 - 48 pt
DS-Claudius

DS-Claudius

Schriftschnitte: normal, Titel und Extragroß

20,00 € *
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DS-Claudius

Die Schrift ist namentlich nach dem deutschen Dichter und Schriftsteller Matthias Claudius (1740 - 1815) benannt. Nach den geschriebenen Vorlagen von Rudolf Koch stellte sein Sohn Paul Koch zwischen den Jahren 1931 - 1934, also noch zu Lebzeiten seines Vaters, einen Grad der Schrift her; die übrigen Grade wurden bis 1937 in der Schriftgießerei der Gebr. Klingspor ergänzt. Sie war Kochs „Lieblingsschrift“ mit ihren breiten und kräftigen Strichen innerhalb der Großbuchstaben und den schmalen schlanken Gemeinen. Durch die hier angebotenen drei Schnitte ist sie vielseitig einsetzbar, z. B. für Liedtexte, Gedichte, Visitenkarten u.ä.

  • Entwerfer: Paul Koch,  nach den handgezeichneten Vorlagen seines Vaters Rudolf
  • Entstehungszeit: 1931 - 1937
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Frankfurt am Main
  • Schriftschnitte und -größen: normal bis 6 - 14 pt, Titel ab 14 pt, Extragroß ab 30 pt
DS-Fette Gotisch

DS-Fette Gotisch

Schriftschnitt: normal

15.00 € *
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DS-Fette Gotisch

Der Name ist aus dem Schnitt und der Stilgruppe heraus als Hausschnitt bei der Bauerschen Gießerei entstanden. Die optische „Wucht“ der Versalien wird durch die filigran eingearbeiteten Haarstriche gemildert, welche dadurch die Großbuchstaben spielend schmücken und bei den Gemeinen in auslaufenden Haarstrichen enden. Die Serifen der Minuskeln der Mittelhöhe und die Haarstriche der Gemeinen mit Unterlänge ergeben trotz der Dicke des Schnittes zugleich auch einen ästhetisch leichten Anblick des gesamten Schriftbildes.
Diese Schrift ist geeignet für Überschriften, Urkunden und Anlaßkarten auch in kleinen Schriftgrößen.

  • Entwerfer: ein Hausschnitt der AG für Schriftguß in                                 Offenbach am Main, 
  • Entstehungszeit: um 1893
  • Gießereien: Bauersche Gießerei in Frankfurt am Main;                     AG für Schriftguß in Offenbach am Main u.a.
  • Schriftschnitt: normal 
  • Schriftgrößen im Bleisatz: von 6 - 84 pt

DS-Gotenburg

DS-Gotenburg

Schriftschnitte: mager und halbfett

35,00 € *
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DS-Gotenburg

Die Namensgebung erfolgte wahrscheinlich nach dem deutschen Namen der schwedischen Stadt Göteborg, der sich aus Gotenburg ableitete. Diese einfach strukturierte und sehr schmal laufende Schrift kann durch ihre schmale Schnittgestaltung in großer Skalierung verwendet werden. In kleiner Schriftgröße eignet sie sich für Gedichte und Sinnsprüche; bei großer Schrifthöhe und besonders durch die Anwendung der Ziergroßbuchstaben ist sie ebenso für Briefköpfe und Vordrucke, bis hin zu Plakatdrucken sehr gut zu verwenden.

  • Entwerfer: Friedrich Heinrichsen (1901 - 1980)
  • Entstehungszeit: 1935 - 1937
  • Schriftgießerei: David Stempel AG in Frankfurt am Main
  • Schriftschnitte: mager, halbfett, fett; für diese Schnitte                                gibt es auch die Ziergroßbuchstaben 
  • Schriftgrößen im Bleisatz:
    – mit Ziergroßbuchstaben: mager 6-48 pt, halbfett von       9-84 pt und fett 12-72 pt
    – mit einfachen Großbuchstaben: mager 6-48 pt,                halbfett 6-84 pt, fett 12-72 pt
  • Schriften bei Delbanco : 
    Garnitur A – mager/halbfett mit Ziergroßbuchstaben;
    Garnitur B – beide Schnitte ohne Ziergroßbuchstaben
DS-Liturgisch

DS-Liturgisch

Schriftschnitte: normal und Buchschrift

30,00 € *
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DS-Liturgisch

Das Erscheinen der „Liturgisch“ war ein großes Ereignis in der Geschichte der Schrift und zugleich ein großer Erfolg. Sie ist eine gotische Schrift mit feinen Ansätzen anderer deutscher Schriften. Die Klarheit der Figuren bewirken eine leichte Lesbarkeit. Ihr ernster feierlicher und auch gedrängter Duktus läßt sie für sakrale Texte besonders geeignet erscheinen. Beweis dafür ist unter anderem das evangelisch-lutherische Gesangbuch für Schleswig-Holstein (Kiel 1910) in dieser Schrift. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie von den Grotesk-Schriften verdrängt. Der zusätzliche kleine Schnitt ist einem Gesangbuch entnommen, weil es kein Figurenverzeichnis mehr gibt. Anders als die Grundschrift sind diese Zeichen geschnitten und ab 6 Punkt sehr gut lesbar.

  • Schriftentwerfer: Prof. Otto Hupp (21.5.1859 — 31.1.1949) 
  • Entstehungszeit: 1906
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Offenbach am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 6-96 pt und Initialen
DS-Lincoln-Gotisch

DS-Lincoln-Gotisch

Schriftschnitt: normal

10,00 € *
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DS-Lincoln-Gotisch

Dieser Schriftname entstand zu Ehren des 16. US-amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln (1809-1865) durch den deutschfreundlich gesinnten Ingenieur und Schriftentwickler M.F. Benton. In Fachkreisen wird sie auch mit dem Namen „Wedding-Text" bezeichnet. Die „spinnetzartig gespannten“ dünnen Querlinien bei den Majuskeln sind ein besonders typisches Merkmal der angelsächsischen Fraktur-Typologie. Die fehlenden Unterlängen bei den Minuskeln f und z wirken beim schnellen Lesen eher erschwerend. Für kurze Texte, Überschriften, Urkunden und Glückwunschkarten ist diese Schrift gut geeignet.

  • Entwerfer: Morris Fuller Benton (30.11.1872 - 30.6.1948) 
  • Entstehungszeit: 1907
  • Gießereien: American Typefounders (ATF) USA, Schriftguß AG Trennert & Sohn in Mainz,                   Ludwig Wagner AG in Leipzig, u. a.
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 6-36 pt
DS-Maximilian

DS-Maximilian

Schriftschnitte: normal und Titel

35,00 € *
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DS-Maximilian

Rudolf Koch gab seiner Schrift den Namen zu Ehren Kaiser Maximilians I. (1459 - 1519), der u.a. durch die langjährige Zusammenarbeit mit Albrecht Dürer ein bedeutender Förderer der Buch- und Schriftkunst seiner Zeit war. Die Schrift ist gekennzeichnet durch ihre scharfen Brechungen der Rundungen, die dem streng gotischen Stil einen feierlichen Charakter geben. Der Schnitt DS-Maximilian-Titel ist halbfett und für Schriftgrößen ab 18 pt geschnitten.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876 - 1934)
  • Entstehungszeit: 1913 - 1914
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Offenbach am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 8 - 60 pt.
DS-Maximilian-Zierbuchstaben

DS-Maximilian-Zierbuchstaben

Schriftschnitt: halbfett

25,00 € *
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DS-Maximilian-Zierbuchstaben

In Ergänzung zu den Schnitten normal und Titel erfährt die gotische Schrift „Maximilian-Zier“ durch die besonders reich ausgestalteten Versalien eine künstlerisch wertvolle Bereicherung. Der Reichtum dieser Formen im Einzelnen wächst mit der Größe der Schriftgrade, die gestalterisch eine Überladung mit Schuckelementen jedoch tunlichst vermeidet. Die Schwungbuchstaben der Gemeinen, sowohl innerhalb des Wortes als auch die zusätzlichen für den Zeilenschluß geschnittenen Buchstaben, sollten sparsam angewendet werden, um das strenge Satzbild zu beleben, ohne dem gotischen Stil zu widersprechen.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876 - 1934)
  • Entstehungszeit: 1913 - 1914
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Offenbach am Main
  • Schriftgröße im Bleisatz: 8 - 60 pt
  • Schriftschnitt: halbfette Zier- und Schwungbuchstaben 
DS-Peter-Jessen-Schrift

DS-Peter-Jessen-Schrift

Schriftschnitt: normal

20,00 € *
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DS-Peter-Jessen-Schrift

Die Schrift erhält ihren Namen in Ehrung des Direktors der Berliner Kunstgewerbebücherei, Peter Jessen (1858 - 1926), der große Verdienste um die Erneuerung und Förderung der Buch- und Schriftkunst hatte. Rudolf Koch entwickelte sie zur Gestaltung einer neuen Bibel-Schrift, die ihr auch den Namen „Bibel-Gotisch“ oder auch „Koch-Gotisch“ einbrachte. Diese feine und streng-strukturierte Schrift ist in all ihren Buchstaben durchgebildet gestaltet, und von ganz eigenem Reiz. Der Grauwert des Duktus erscheint klar und transparent, ohne dabei den üblichen gotischen Charakter aufzugeben. Die Kleinbuchstaben laufen sehr schmal, und die Versalien sind in Anlehnung an die Koch´schen Antiqua-Schriften gestaltet. Darum eignet sich diese Schrift sehr gut für den digitalen Fraktur-Einsteiger und für religiöse Texte und Lieder.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876 - 1934)
  • Entstehungszeit: 1924 - 1929
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Frankfurt am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: normal 8-18 pt; Titel ab 18 pt
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 8 bis 36 pt
DS-Ratdolt-Rotunda

DS-Ratdolt-Rotunda

Schriftschnitte: normal und halbfett

20,00 € *
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DS-Ratdolt-Rotunda

Wolfgang Hendlmeier gab dieser Schrift den Namen zu Ehren des Augsburger Druckers Erhart Ratdolt (1442–1528), der 1486 die Rotunda von Venedig nach Deutschland brachte. Trotz des auf Ratdolt zurückgehenden Namens liegt dieser Schrift nicht die von Ratdolt benutzte Rotunda-Drucktype zu Grunde. Wolfgang Hendlmeier hat den mageren Schnitt seiner Ratdolt-Rotunda 1989 in Anlehnung an die Gemeinen der rundgotischen Schriften nach den handgeschriebenen Codices des 15. Jahrhunderts gestaltet. Neu geschaffen hat er die Versalien, da die Handschriften damals zwar prächtige Initialen, aber zu damaliger Zeit keine großgeschriebenen Wörter enthielten. Der ursprüngliche Schriftträger des mageren Schnittes war die Schriftscheibe für die Berthold-Diatronic-Setzmaschine. Texte in der „Ratdolt-Rotunda“ zeichnen sich durch gute Lesbarkeit und harmonische Schönheit aus.

  • Entwerfer: Wolfgang Hendlmeier (8.8.1942)
  • Entstehungszeit: normal 1989, halbfett 2000  Rechnerschrift bei Delbanco◊Frakturschriften
  • Schriftgrößen: normal ab 6 pt, halbfett ab 8 pt
  • Schriftschnitte: normal und halbfett 

Weitere DS-Schriften von Wolfgang Hendlmeier:
Storm, München, WoheTextura, Wohe Kursive

DS-Straßburg

DS-Straßburg

Schriftschnitte: normal und Titel

20,00 € *
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DS-Straßburg

Die einst im Hausschnitt entstandene Schrift bekam ihren Namen nach der Stadt Straßburg im Elsaß, in der Johannes Gutenberg zeitweise lebte und wirkte. Die recht kunstvoll gestalteten kräftigen Großbuchstaben erhalten durch wenige, meist senkrechte Haarstriche ein graziles Aussehen. Auch die gotisch-üblichen Unterlängen der Minuskeln werden bei einigen Buchstaben durch lange Serifen dargestellt, was dem Schriftbild in der Gesamtheit Leichtigkeit verleiht. Sie eignet sich gut für Briefköpfe, Visitenkarten, Glückwunschkarten und Plakat-Texte.  

  • Entwerfer: Hausschnitt der Gießerei H. Berthold AG (Berlin)
  • Entstehungszeit: 1926
  • Schriftgießerei: H. Berthold AG in Berlin
  • Schriftschnitte im Bleisatz: 6 - 72 pt
  • Schriftschnitte: normal und Titel 
DS-Tannenberg

DS-Tannenberg

Schriftschnitte: normal, normal-kursiv, halbfett, halbfett-kursiv

30,00 € *
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DS-Tannenberg

Der Schriftkünstler Erich Meyer wird der Schrift wohl zeitgemäß den Schriftnamen nach der siegreichen Schlacht bei Tannenberg im August 1914 gegeben haben und nicht nach der namensgleichen Schlacht im Juli des Jahres 1410. Diese gotische oder gebrochene Grotesk in 8 Schnitten - davon vier Schnitte als „DS-Tannenberg-Zier“ - ist streng gotisch strukturiert und leicht lesbar. Als eine der wenigen Frakturschriften, deren Schnitte auch kursiv gestaltet wurden, ist sie - unterstützt durch die Ziergroßbuchstaben - sehr vielseitig verwendbar. So kann sie beispielhaft für Wörterbücher, Wegweiser, Vordrucke, Tabellen und andere Anwendungen verwendet werden, bei denen es um Hervorhebungen innerhalb des Schriftsatzes geht.

  • Entwerfer: Erich Meyer (1898 - 1983)
  • Entstehungszeit: 1933 - 1935
  • Schriftgießerei: David Stempel AG in Frankfurt am Main
  • Schriftschnitte und -größen im Bleisatz: mager 6-48 pt, schmal 8-96 pt, halbfett 6-72 pt, schmalhalbfett 16-36 pt; fett 8-96 pt, licht 16-60 pt
DS-Tannenberg-Zier

DS-Tannenberg-Zier

Schriftschnitte: normal, normal-kursiv, halbfett, halbfett-kursiv und alle mit den Zier-Großbuchstaben

30,00 € *
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DS-Tannenberg-Zier

Weil sich diese Schrift auch für längere Texte gut eignet, sind die Zierbuchstaben gut geeignet, das Satzbild des Textes typografisch aufzuwerten. Das gilt beispielhaft für neue Kapitelanfänge oder Überschriften, die auch farbig gestaltet werden können. Jedoch gilt auch hier der typographische Grundsatz: „Weniger ist manchmal mehr!"

  • Schriftschnitte: normal, normal-kursiv, halbfett, halbfett-kursiv, alle mit den Zier-Großbuchstaben.
DS-Tannenberg-DR

DS-Tannenberg-DR

Schriftschnitt: halbfett

15,00 € *
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DS-Tannenberg-DR

Dank des Interesses an der Geschichte der Berliner S-Bahn (www.stadtschnellbahn-berlin.de) ist die vom Berliner Mathias Hiller zur originalgetreuen Abbildung für die Modelleisenbahnen entwickelte Sonderanfertigung bei Delbanco◊Frakturschriften mit seiner Erlaubnis auch für jedermann digitalisiert zugänglich. Auf der Grundlage der von Emil Meyer entwickelten Tannenberg-Schrift gibt es einige wenige Abweichungen in den Versalien und bei einigen Verbünden innerhalb der Gemeinen. Insbesondere für die Modellbahnfreunde ist diese Beschriftung eine Bereicherung für Bahnhofsbeschriftungen sowie für den Lok- und Wagenpark. Darum stehen die beiden großen Endbuchstaben im Schrifftnamen für :                               Deutsche Reichsbahn.

DS-Wallau

DS-Wallau

Schriftschnitte: halbfett, schmalmager und viertelfett

20,00 € *
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DS-Wallau

Erstmalig ist die Herstellung dieser Schrift durch Rudolf Koch - nicht wie sonst üblich - durch handschriftliches Üben vorbereitet worden, sondern wurde vom Schriftblatt eines italienischen Missals des 14. Jahrhunderts übernommen, das in seinem Arbeitszimmer hing. Diese frühmittelalterlichen Unzialformen widerspiegeln sich auch im geschnittenen Bild der Schrift, die nach dem Mainzer Drucker, Heinrich Wallau (1852-1925), benannt wurde, weil sich dieser bereits 1885 für eine zeitgemäße Erneuerung und Weiterentwicklung der „Rundgotisch“ einsetzte. Ursprünglich sollte sie „Missale“ (= Handbuch für Pfarrer) heißen. Diese klare Schrift mit ihrem gleichmäßigen Duktus bedarf für den  Einstieg für Fraktur-Ungewohnte-Leser einiger Gewöhnung, weil die sonst üblichen Unterlängen wichtiger Frakturminuskeln wie f, h und Lang-s fehlen. Sie für den Mengensatz, Sachbücher und Plakate sehr gut geeignet.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876- 1934)
  • Entstehungszeit: 1925 - 1930
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Offenbach am Main
  • Schriftschnitte im Bleisatz: mager 6—16 pt (1933), halbfett 6—72 pt (1933/34), fett 6—72 pt (1933 bis 1935), schmal 8—28 pt (1934), Zierbuchstaben 1925 bis 1930 
  • Holzbuchstaben: fett, halbfettf und schmal bis 720 pt
DS-Weiß-Gotisch

DS-Weiß-Gotisch

Schriftschnitt: normal

10,00 € *
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DS-Weiß-Gotisch

Die nach dem Künstler E.R. Weiß benannte Schrift ist eine schmallaufende kräftige und zugleich „vornehme“ Schrift. In ihrem Duktus wirkt sie feierlich und sollte darum für Akzidenzen oder für Schreiben aus besonderem Anlaß Verwendung finden. Sie wird noch heute verwendet bei der Tochtergesellschaft der Underberg GmbH „Asbach Uralt“ im Werbeauftritt dieser Firma.

  • Entwerfer: Emil Rudolf Weiß (12.10.1875 - 7.11. 1942), Maler, Schriftkünstler, Professor an der „Vereinigten Staatsschule für bildende Künste“ in Berlin (1907-1933)
  • Entstehungszeit: 1936 und 1937
  • Schriftgießerei: Bauersche Gießerei Frankfurt am Main,                             H. Bertold AG Berlin
DS-Wilhelm-Klingspor-Schrift

DS-Wilhelm-Klingspor-Schrift

Schriftschnitte: normal und Titel

20,00 € *
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DS-Wilhelm-Klingspor-Schrift

Der Schriftname entstand zum Andenken an Wilhelm Klingspor, der 1925 an den Spätfolgen seiner schweren Kriegsverletzung starb. Gemeinsam mit seinem Bruder, Karl Klingspor, leiteten sie die gleichnamige Schriftgießerei in Frankfurt am Main, die 1956 als Tochtergesellschaft der D. Stempel AG den Schriftguß einstellte. 

Kennzeichnend für diese formenreiche Schrift ist im normalen Schnitt ein kräftiger aber schmaler Schnitt bei den Majuskeln und ein extrem schmaler Schnitt bei den Minuskeln. In sechs Jahren mutigen Idealismus entstanden eine große Anzahl verschieden breiter Gemeinbuchstaben, Endbuchstaben und Zierschwünge, um ein harmonisches und ausgeglichenes Schriftbild zu erzeugen. Für den Schnitt „Titel“ werden durch die kalligraphischen Zierstriche die Großbuchstaben zu kleinen Kunstwerken. Diese Schrift ist für Druckstücke gedacht, für die unsere glatten Gebrauchsschriften nicht ausreichen und die einen erhöhten Anspruch auf Schrift- und Satzwirkung erheben.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876 - 1934)
  • Entstehungszeit: 1920 - 1926
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Frankfurt am Main
  • Schriftschnitte im Bleisatz: normal 8-18 pt, Titel ab 16 pt
S-Wohe-Textura

S-Wohe-Textura

Schriftschnitte: mager und halbfett

20,00 € *
Zur Beschreibung

S-Wohe-Textura

Diese Schrift ging aus der 1984 von Wolfgang Hendlmeier im Auftrag der Triumph-Adler AG in Zusammenarbeit mit dem damaligen Bund für deutsche Schrift gestalteten gotischen Schrift „Classic“ hervor. Als Vorbild diente die frühgotische Textura in Codices des 13. Jahrhunderts. Die gute Lesbarkeit war Voraussetzung für die Übernahme auf das Typenrad der Gabriele-Schreibmaschinen-Reihe. Leider ließen diese Maschinen nur eine einheitliche Schrittweite zu, was technisch bedingt kein harmonisches Schriftbild ermöglichte. Erst 2009 hat W. Hendlmeier die Figuren, wie bei Satzschriften üblich, unterschiedlich breit umgestaltet, so daß sich die Schrift seither auch für den digitalen Satz in langen Texten gut verwenden läßt.

  • Entwerfer: Wolfgang Hendlmeier
  • Entstehungsjahr: 2009 (1984) Rechnerschrift bei Delbanco◊Frakturschriften
  • Schriftgröße: ab 6 pt
  • Schriftschnitte: mager, halbfett 

Weitere DS-Schriften von Wolfgang Hendlmeier: DS-Storm, DS-München, DS-Ratold-Rotunda und DS-Wohe Kursive


* Die Preisangaben sind keine Endpreise, der Endpreis setzt sich zusammen aus den Produktpreisen zzgl. Versand.

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