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Frakturschrift


DS-Breitkopf-Fraktur

DS-Breitkopf-Fraktur

Schriftschnitte: normal und bold

20,00 € *
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DS-Breitkopf-Fraktur

Meist geht der Name auf den Schriftentwickler selbst zurück, der hier als Inhaber die Führung im deutschen Buchdruckergewerbe des 18. Jahrhunderts innehatte. 1745 übernahm J.G.I. Breitkopf von seinem Vater die Schriftgießerei und die Druckerei. Seitdem war er um die Herstellung einer mustergültigen Frakturschrift bemüht, und seinen Anstrengungen ist es zu danken, daß um 1750 talentierte Stempelschneider wie Christian Zink, Johann Michael Schmidt und Johann Peter Artopaeus diese kraftvolle und zugleich schöne „Breitkopf-Fraktur“ in der gleichnamigen Offizin geschaffen haben. Als weitere Leistung Breitkopfs ist sein späteres Wirken auch als Musikverleger bekannt und er gilt als Erfinder des Notentypendrucks mit beweglichen Lettern.

  • Entwerfer: s.o. unter Johann Gottlob Immanuel Breitkopf (23.11.1719 - 28.01.1794)
  • Entstehungszeit: um 1750, Nachschnitte ab 1899 bis 1936
  • Schriftgießereien: Berthold AG Berlin (Firma bestand von 1885 bis 1978), D.Stempel AG Frankfurt/M.( Firma bestand von 1895 bis 1986), Gebr. Klinspor Ofenbach/M. und andere
  • Schriftschnitt/größen im Bleisatz: normal von 6 - 60 pt, fett: von 6 bis 12 pt
  • Besonderheiten der Schrift: Die im Bleisatz übliche Darstellung der Umlaute erfolgt auch hier digitalisiert mit überstelltem kleinen e. Ebenso ist wahlweise auch die „Rund-R-Schreibung“ möglich, die sich etwa im 9. Jahrhundert entwickelte und nur in Fachkreisen noch verwendet wird - den entsprechenden Anwendungsregeln dazu geschuldet.
DS-Deutsche Anzeigenschrift breit

DS-Deutsche Anzeigenschrift breit

Schriftschnitte: breit, schmal, eng, mager, halbfett und bold

20,00 € *
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DS-Deutsche Anzeigenschrift breit

Die allgemeine Bezeichnung für „Anzeigeschrift“ wird für eine Schrift verwendet, die gut lesbar diesem Verwendungszweck dienen soll. Insbesondere für Anzeigen, Schlagzeilen, Überschriften und Kataloge ist diese Frakturschrift in fünf Schnitten ab 1916 bis 1934 geschnitten worden. Als DS-Anzeigeschrift haben wir uns für den breiten Schnitt entschieden. Ergänzt wurde diese Schrift um den Schnitt Bold-Zier, dessen Majuskeln nun für Plakate und Urkunden das Schriftbild bereichern.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876 - 1934)
  • Entstehungszeit: 1916 - 1923
  • Schriftgießerei: D.Stempel AG in Frankfurt am Main
  • Schriftschnitte im Bleisatz: breit, schmal, eng, mager, halbfett, bold/Zier jeweils 10 - 96 pt passende Brotschrift zur Deutschen Anzeigenschrift ist die Deutsche Werkschrift
DS-Deutsche Werkschrift

DS-Deutsche Werkschrift

Schriftschnitte: mager, halbfett, groß, groß halbfett

40,00 € *
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DS-Deutsche Werkschrift

In Abwandlung an die voluminöse breite „Deutsche Anzeigenschrift“ schuf Rudolf Koch in seinem Todesjahr noch die „Deutsche Werkschrift“. Sie ist der gestaltete „ausgedünnte“ Schnitt des o. g. Vorläufers, der bei Delbanco◊Frakturschriften als fett für diese Schrift ausgewiesen ist. Kennzeichnend sind die Endbögen der Majuskeln, die vom fetten Schnitt der Dt. Anzeigenschrift über den halbfetten - immmer weniger werdend im mageren Schnitt der „Deutschen Werkschrift“ - ganz weggefallen sind. Dadurch ist für Anzeigen, Plakate, Einladungen, Kopfbögen und anderes eine vielseitige Gestaltungsform innerhalb einer Schriftfamilie möglich.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876 - 1934)
  • Entstehungszeit: 1934
  • Schriftgießerei: D.Stempel AG in Frankfurt am Main
  • Schriftschnitte im Bleisatz: mager und halbfett 6 - 48 pt
  • Schriftgrößen im Bleisatz: von 6 - 48 pt
DS-Deutsche Zierschrift-Groß

DS-Deutsche Zierschrift-Groß

Schriftschnitt: normal

35,00 € *
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DS-Deutsche Zierschrift-Groß

Diese bemerkenswerte Schrift bekam ihren Namen nach dem Verwendungszweck, um nämlich einem Schriftstück durch diese gebrochene Zierschrift eine aufwertende Wirkung zu verleihen. Sie ist aus der mageren Deutschen Schrift von Rudolf Koch entwickelt worden. Die ohnehin leicht gestalteten Buchstaben vermitteln durch ihre dünnen Schattenstriche und ihre zusätzlichen lichten Haarstriche einen räumlichen Eindruck. Die Schraffen geben den eigentlich massiven Zeichen trotz ihrer Größe eine wunderbare Leichtigkeit.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876 - 1934)
  • Entstehungszeit: 1919 - 1921
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Offenbach am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 10 - 72 pt

Die hier angebotene DS-Schrift sollte ab > 20 pt geschrieben werden, um die filigrane Leichtigkeit der Schrift deutlich werden zu lassen.

DS-Deutsche Zierschrift-Klein

DS-Deutsche Zierschrift-Klein

Schriftschnitt: normal

25,00 € *
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DS-Deutsche Zierschrift-Klein

Mit großem Arbeitsaufwand hat Rudolf Koch eine dem großen Vorbild ähnliche aber anders gebrochene Zierschrift geschnitten, die auch für große Textgestaltung verwendet werden kann. Hier zeigt sich die große künstlerische Begabung dieses Schriftkünstlers, der für diesen Schnitt - seit März 2013 neu bei den DS-Schriften - viele neue Freunde finden wird. Auch in vergrößerter Skalierung am Rechner ist zu erkennen, daß die im großen Schnitt geschnittenen Schraffen jetzt einer lichtdurchfluteten Gestaltung der Buchstaben gewichen sind. Der helle Durchstich verleiht dem Gesamtbild die Leichtigkeit und Würde einer gelungenen Auszeichnungsschrift für Urkunden, Überschriften, Kopfbögen für den Firmen- und Privatbereich, Werbung.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876- 1933)
  • Entstehungszeit: 1919 - 1921
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Offenbach am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 8 - 72 pt
DS-Eisenacher Fraktur

DS-Eisenacher Fraktur

Schriftschnitte: normal und halbfett

20,00 € *
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DS-Eisenacher Fraktur

Die „DS-Eisenacher Fraktur“ ist eine digitalisierte Rechnerschrift von Ch. Spremberg. Sie hat ebenfalls frühe Frakturen der Barockzeit zum Vorbild. Den Namen wählte der Schriftschöpfer in Erinnerung an die Luthersche Bibelübersetzung auf der Wartburg zu Eisenach, weil durch diese Tat die deutsche Sprache durch die Verbreitung des Evangeliums eine nachhaltige Prägung durch Vereinheitlichung erfuhr. Der normale Schnitt eignet sich gut für lange Texte, deren Hervorhebungen durch den halbfetten Schnitt deutlich gemacht werden können.

  • Entwerfer: Christian Spremberg (*1956)
  • Entstehungszeit: 1994
  • Gießerei: nicht im Bleisatz, nur als DS-Rechnerschrift
DS-Fichte-Fraktur

DS-Fichte-Fraktur

Schriftschnitte: normal und halbfett

15,00 € *
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DS-Fichte-Fraktur

Hier ehrt der Schriftschöpfer Walter Tiemann mit der Namensgebung den deutschen Philosophen Johann Gottlieb Fichte (1762 - 1814). Diese Fraktur Tiemanns ist auch eine Meisterleistung der Schriftschöpfung - von wunderbarer Bildharmonie und Ausgeglichenheit. Insonderheit die Versalien sind in ihrer Klarheit und in der Symmetrie der Rundungen bei B, G, I, M, N, R u.a. in klarer Schönheit gestaltet. Die Wiederbelebung dieser Schrift vollzog sich 1953 in den Gesangbuch- und Bibeldrucken u.a. in Hamburg, Lübeck und Stuttgart. Tiemans Fraktur-Bekenntnis: „So ist für mich immer die Fraktur der unmittelbarste und lebendigste Ausdruck für das Faustische im deutschen Menschen gewesen ...“

  • Entwerfer: Walter Tiemann (1876 - 1951)
  • Entstehungszeit: 1934 - 1939
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Frankfurt am Main
  • Schriftschnitte/-größen im Bleisatz: normal 6 - 48 pt, fett 6 - 60 pt 
  • Weitere Tiemann-Schriften bei Delbanco◊Frakturschriften: DS-Kleist-Fraktur und DS-Peter-Schlemihl
DS-Humboldt-Fraktur

DS-Humboldt-Fraktur

Schriftschnitte: normal und groß

25,00 € *
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DS-Humboldt-Fraktur

Als Kunstmaler und Gebrauchsgraphiker schuf Hiero Rhode Antiqua- und Frakturschriften. Auch über diesen Künstler sind kaum biographische Angaben bekannt geworden. Neben der „Schulfraktur“ schuf er die Humboldt-Fraktur in drei Schnitten, von denen z.Zt. zwei als DS-Schrift angeboten werden. Sicherlich verdankt sie ihren Namen dem Naturforscher und „Wissenschaftsfürsten“ Alexander von Humbold (1769 - 1859). Leicht und gut strukturiert im Duktus glänzt diese Schrift durch ihre bizarre Einfachheit und Schönheit. Für lange Texte ist sie sehr gut geeignet. Sie verdiente größere Anwendung als Buchschrift in der Gegenwart!

  • Entwerfer: Johannes Anton Hiero(nymus) Rhode (1903 - 1954)
  • Entstehungszeit: 1938
  • Schriftgießerei: D.Stempel AG in Frankfurt am Main
  • Schriftschnitte im Bleisatz: normal 6 - 48 pt, halbfett 6 - 72 pt, Zierbuchstaben 6 - 72 pt
DS-Frühling

DS-Frühling

Schriftschnitt: normal

25,00 € *
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DS-Frühling

Kurz vor dem 1. Weltkrieg schuf Rudolf Koch mit der „Frühling“ eine zarte anmutige Fraktur mit einer solchen Eigenart, welches ihr Anwendungsgebiet von vornherein beschränkt. Die schier überquellenden Rundungen, Schnörkel und Elefantenrüssel der Zierversalien werden durch den Duktus der Gemeinen in ein weiches ästhetisches Gesamtbild überführt und aufgefangen. So erhält diese Schrift etwas Durchgeistigtes, transparent Leichtes und von seltsamer bezaubernder Wirkung, die immer wieder Bewunderer findet.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876 - 1934)
  • Entstehungszeit: 1913 - 1914, durch die Kriegsereignisse erst ab 1917 im Handel
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Offenbach am Main
  • Schriftschnitte im Bleisatz: normal 8 - 28 pt, Zierversalien 12 - 28 pt
DS-Frühling-Zierbuchstaben

DS-Frühling-Zierbuchstaben

Schriftschnitte: Zier- und Schwungbuchstaben

15,00 € *
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DS-Frühling-Zierbuchstaben

Je nach Bedarf und Schreibanlaß für diese schwungvollen Versalien und Gemeinen kann sich hier jedermann auch von den wohlgeformten kleinen Schlußbuchstaben ein wunderschönes Schriftbild gestalten. Selbst die zusätzliche Auswahl an anmutig, leicht und beschwingt geschnittenen Gemeinen, die mit ihren betont langen Schlaufen in der Oberlänge gestaltet wurden, bereichern und beleben den Text auf wundersame Weise.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876 - 1934)
  • Entstehungszeit: 1913 - 1914, durch die Kriegsereignisse erst ab 1917 im Handel
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Offenbach am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 12 - 28 pt

Als Rechnerschrift sollten die Zierverslien angemessen größer gewählt werden als die Gemeinen — gern auch farbig! 

DS-Gilgengart

DS-Gilgengart

Schriftschnitt: normal

30,00 € *
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DS-Gilgengart

Die „Gilgengart“ ist nach dem Buch „Der Gilgengart ainer yetlichen Christeliche sel“ benannt, welches der Stempelschneider und Drucker Hans Schönsperger 1519 für Kaiser Maximilian I. druckte. Mundartlich wird die Lilie auch als „Gilge" bezeichnet, es sich also um einen „Liliengart(en) einer göttlichen christlichen Seele“ handelt. Die Figuren dieser schönen Schrift machen ihrem Namen wirklich alle Ehre.

Diese leicht lesbare und anmutige Schrift ist 1938 von Hermann Zapf gezeichnet worden. Mit der Fertigstellung auch der verzierten Endbuchstaben im Jahre 1939 führte das Frakturverbot vom 3. Januar 1941 dazu, daß diese Schrift nicht mehr zur Anwendung kam. Erst Anfang der 1950er Jahre erlebte sie eine Renaissance und weite Verbreitung im Buchdruck.
Die typischen Fraktur-Majuskeln stehen eher im Widerspruch zu den aus der Gotik entlehnten Minuskeln. Durch die sehr zurückhaltend gestalteten Rundungen der Kleinbuchstaben ergibt sich die stilvolle Eleganz des Schriftbildes.

Für kleine Texte mit erfreulichen und belobigenden Inhalten ist diese Schrift sehr gut geeignet.
Schriftentwerfer: Hermann Zapf (8. 11. 1918 - 4. 6. 2015) Typograph, Kalligraph, Lehrer, 2010 - BVKr. I. Klasse, 1974 - Gutenberg-Preis

  • Entstehungszeit: 1938 - 1940
  • Schriftgießerei: D. Stempel AG in Frankfurt am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 8 - 36 pt
DS-Kleist-Fraktur

DS-Kleist-Fraktur

Schriftschnitte: normal und Zierversalien

20,00 € *
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DS-Kleist-Fraktur

Benannt nach dem deutschen Dichter und Dramatiker, Heinrich von Kleist (1777 - 1811), ist diese Schriftschöpfung eine gelungene Weiterentwicklung der Frakturschriften des 20. Jahrhunderts. Durch diese Fraktur entstand ein Schriftbild, über die hinaus eine Weiterentwicklung auf diesem Wege kaum denkbar war. Noch leichter als die später geschnittene Fichte-Fraktur ist hier der Schriftstil verspielt und anmutig zugleich.

Julius Rodenberg schreibt dazu sehr passend: Beide Schriftgruppen sind die reifen Schöpfungen eines Mannes, der in der unscheinbaren Gestalt der Drucktype ... sein Lebenswerk wie in einem Symbol zusammengefaßt hat. (J.R. „In der Schmiede der Schrift“)

Der Normalschnitt ist um die zugehörig-vollendeten Zierversalien ergänzt worden. Damit erfährt das Schriftbild eine deutliche Aufwertung und die Bandbreite der Anwendung ist dadurch deutlich erweitert worden. Die Formgestaltung der schönen Umlaute mit dem kleinen „e“ in der Oberlänge statt der Umlautstriche verdankt die Firma Oberstudiendirektor i.R. Helmut Delbanco.

  • Entwerfer: Walter Tiemann (29.01.1876 - 12.09.1951) Prof. an der Kunstakademie in Leipzig
  • Entstehungszeit: 1928
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Frankfurt am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 6 - 60 pt

Weitere Tiemann-Schriften bei Delbanco◊Frakturschriften: DS-Fichte-Fraktur und DS-Peter-Schlemihl

DS-Kleukens-Fraktur

DS-Kleukens-Fraktur

Schriftschnitt: normal

20,00 € *
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DS-Kleukens-Fraktur

Der ersten von seinen zwei Frakturschriften gab Fr. W. Kleukens seinen Namen. Als gezeichnete Fraktur des 20. Jahrhunderts wirkt sie mit ihrer leichten Strichführung zart und zerbrechlich. Neue Lininenführungen finden sich in den Majuskeln C, E, S, T und Z. Die geschnittenen 15 Verbünde unterstützen die Leseleichtigkeit dieser Schrift. Darum ist sie für Buchtexte, als Rechnerschrift für eigene längere Aufzeichnungen und Niederschriften sehr gut geeignet.

  • Entwerfer: Friedrich Wilhelm Kleukens (7.5. 1878 - 22.8. 1956) Maler, Graphiker und Illustrator
  • Entstehungszeit: 1910 - 1911
  • Schriftgießerei: D.Stempel AG in Frankfurt am Main
  • Schriftschnitte im Bleisatz: normal 6 - 48 pt, halbfett 6 - 72 pt
DS-Koch-Fraktur

DS-Koch-Fraktur

Schriftschnitte: mager und halbfett

25,00 € *
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DS-Koch-Fraktur

Bereits als junger Künstler hat Rudolf Koch mit seiner Liebe zur Schreibkunst und seiner kunstreichen Hand eine Druckschrift geformt, deren Eignung, Wirkung und Verwertung durch Karl Klingspor erkannt wurde und zunächst unter dem Namen „Deutsche Schrift“ zum großen Verkaufserfolg führte. Rudolf Kochs großes Ziel, eine Schrift für das Buch der Bücher zu schaffen, bringt er auch mit dieser Schrift sein künstlerisches Wollen und Können zum Ausdruck. Von seinen etwa 30 Schriften wird diese wohl stets dem guten Geschmack der Zeit entsprechen, denn mit ihrem als „DS-Koch-Fraktur“ digitalisierten Schriftnamen ist sie unniversell einsetzbar.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876 - 1934)
  • Entstehungszeit: 1913 - 1921
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Offenbach am Main
  • Schriftschnitte im Bleisatz: mager (1921) 8 - 48 pt, halbfett (1913) 6 - 60 pt
DS-Koch-Fraktur-Titel

DS-Koch-Fraktur-Titel

Schriftschnitt: halbfett

25,00 € *
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DS-Koch-Fraktur-Titel

Zur „DS-Koch-Fraktur“ zugehörig, ist diese halbfette Druckschrift für Überschriften, besondere Psalmen und Verse für das Buch der Bücher durch Robert Koch geschnitten worden. Als digitalisierter Schnitt sollte sie für Schriftgrößen ab 20 pt verwendet werden.

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876 - 1934)
  • Entstehungszeit: 1910 - 1921
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Offenbach am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 12 - 120 pt
DS-Koch-Fraktur-Zier

DS-Koch-Fraktur-Zier

Schriftschnitt: Zierbuchstaben

10,00 € *
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DS-Koch-Fraktur-Zier

Um Schriftabsätze besonders schön durch Zierbuchstaben herauszustellen, schuf Rudolf Koch Versalien seiner Frakturschrift, die sich kunstvoll dem ästhetischen Gesamtbild der Grundschrift anpassen, jedoch in ihrer Gestaltung den Leser innehalten lassen, um die Besonderheit dieser Großbuchstaben zu erfassen. Nunmehr digitalisiert können diese Zierbuchstaben - auch farbig gestaltet - zum Blickfang schön gestalteter Akzidenzschriften werden.

Dieser Schnitt ist ein „Muß“ für jeden Frakturliebhaber!

  • Entwerfer: Rudolf Koch (1876 - 1934)
  • Entstehungszeit: 1910
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Offenbach
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 12 bis 120 pt
DS-Lexika

DS-Lexika

Schriftschnitte: normal, klein, halbfett

20,00 € *
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DS-Lexika

Diese Schrift ist von dem in München lebenden Schriftkünstler Peter Gericke 2013 entworfen worden. Als leicht lesbare Buchschrift ist sie für längere Texte gut geeignet. Insbesondere die drei Schnitte ermöglichen es, bestimmte Kennzeichnungen innerhalb des Textes durch den Wechsel zu einem anderen Schnitt vornehmen zu können, ohne eine andere Schrift wählen zu müssen. Weil sie auch sehr gut für tabellarische Schriftgestaltung anzuwenden ist, z.B. für Wörterbücher, Lexika, Familen

Chroniken, Organigramme udgl., ist dafür dieser Schriftname gewählt worden.
Diese, von Helmut Delbanco im Jahre 2014 digitalisierte Schrift, gibt es nur für die Anwendung am heimischen Rechner.

  • Entwerfer: Peter Gericke ( 30. November 1933 ) Schriftsetzer, Schriftkünstler, Graphiker, Graphiker, Schriftbuch-Autor, Dozent an der Design-Hochschule München
  • Entstehungsjahr: 2013
  • Digitale Rechnerschrift: Skalierung für die Schnitte normal und klein ab 10 pt möglich
DS-München

DS-München

Schriftschnitte: mager und halbfett

20,00 € *
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DS-München

Diese Schrift ist das Erstlingswerk von Wolfgang Hendlmeier, benannt nach seinem langjährig bestehenden Wohnort. Sie entstand 1977/ 78 für den Satz von Band 1 des damals von ihm bearbeiteten „Handbuchs der deutschen Straßenbahngeschichte“. Durch Förderung eines Schriftfreundes konnte sie als „Münchner Buch-Schönschrift“ auf eine Diatronic- Sonderschriftscheibe der H. Berthold AG übernommen werden. Auch wenn sich Wolfgang Hendlmeier durch die von ihm geschätzte Post-Fraktur anregen ließ, hat er doch jedem Buchstaben eine eigene Gestalt verliehen. Erst 2010 hat er die ursprüngliche Schrift für den digitalen Satz aufbereitet und durch einen halbfetten Schnitt ergänzt.

  • Entwerfer: Wolfgang Hendlmeier (08.08.1942)
  • Entstehungszeit: mager 1977/ 78, halbfett 2010, Rechnerschrift bei Delbanco ◊ Frakturschriften
  • Schriftschnitte: mager, halbfett nur als DS-Rechnerschrift ab 8 pt

Weitere DS-Schriften von Wolfgang Hendlmeier: DS-Storm, DS-Ratold-Rotunda, DS-Wohe Textura und DS-Wohe Kursive

DS-Normal-Fraktur

DS-Normal-Fraktur

Schriftschnitte: mager und fett

10,00 € *
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DS-Normal-Fraktur

Im „Einsteigerpaket“ kostenlos Schriftschnitte: mager und fett

Die als „Normal-Fraktur“ bezeichnete Druckschrift entstand etwa 1835 von einem unbekannten Stempelschneider. Mit ihren typischen Merkmalen einer Frakturschrift ist sie aus den vielen Vorläufern älterer Frakturschriften geschnitten worden und hat doch auch eigene Merkmale. Ihren Namen verdankt sie einem Schriftmusterbuch des 20. Jahrhunderts, dieweil vorherige Bennenungen für sehr ähnliche Schriften lediglich durch eine sterile Garniturbezeichnung und eine Werknummer dafür vergeben wurde. In der vorliegenden Schrift gestaltete der Schöpfer sowohl Stilelemente der ersten Frakturschrift, der „Neudörffer-Andreä-Fraktur“ - hier als „DS-Nürnberger“ erhältlich — bei der die Versalien und Gemeinen, z.B. die „Fußsternchen“ nebst Figurengleichheit bei L, J und anderen nachgebildet wurden, als auch einige neue Elemente vorhanden sind, wie das „x-Schwänzchen“, die „j-Spaltung“ in der Unterlänge und das Wechselspiel der Versalbreiten.

Bei Bestellung des »Einsteigerpakets« werden beide Schnitte kostenlos abgegeben.

  • Entwerfer: unbekannt
  • Entstehungszeit: ab etwa 1835 nachweisbar
  • Schriftgießerei: unbekannt
DS-Nürnberger-Fraktur

DS-Nürnberger-Fraktur

Schriftschnitt: normal

40,00 € *
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DS-Nürnberger-Fraktur

Die erstmalig vollständig in der theoretischen Schrift Albrecht Dürers „Unterweysung der messung ...“ im Jahre 1525 gedruckte Schrift vereint in sich alle Merkmale einer Frakturschrift. Letztendlich schreibt die Schriftforschung den beiden Schriftkünstlern und Stempelschneidern Johann Neudörffer und Hieronymus Anreä diesen Schriftentwurf zu. Während im „Gedrängel“ der Texturschrift die Zwischenräume oft schmaler waren als die Rautenbalken, tragen die Rundungen und Schwellzüge dieser Schrift eine deutlich von der bisherigen Gitterstruktur abweichende leichter lesbare Struktur. Die im Gebetbuch Kaiser Maximilians I., im Theuerdank oder Triumpfwagen bereits um 1512 verwendeten Schriften sind als „Vorfraktur“ zu bezeichnen. Noch 200 Jahre nach ihrem Erscheinen war die auch als „Neudörffer-Andreä-Schrift“ benannte Schrift beispielgebend für die weitere Fraktur-Schriftentwicklung in Deutschland.

Die äußerst arbeitsaufwendige Digitalisierung aus dem o. g. Lehrbuch Dürers verdanke ich Dipl.-Ing. Wolfgang Hendlmeier, OStDIr. i.R. Helmut Delbanco und Joshua Krämer, die eine großartige Arbeit geleistet haben.

Die zusätzlich digitalisierten Schnitte halbfett und kursiv sind bereichernd für das elektronische Schriftbild durch den Schriftkünstler Wolfgang Hendlmeier im Jahre 2013 geschaffen worden.

  • Schriftentwerfer: Johann Neudörffer (1497 - 1563) Schreib- und Rechenmeister und Hieronymus Andreä auch Hieronymus Formschneider (1485 - 1556) Stempelschneider, Drucker
  • Entstehungsjahr: 1522
  • Stempelschneider: Hieronymus Andreä 
  • Schriftschnitt im Bleisatz: „ ... in holz, und darnach in stählerne Punzen, und verändert dieselbige schrift in mancherley gröss …“
  • Aus: „Des Johann Neudörffer ... Nachrichten“ 1875 bei G.W.K. Lochner typographisch gemessen aus dem Original der 1525iger Bleilettern in der Größe von 12 un 20 pt
DS-Peter Schlemihl

DS-Peter Schlemihl

Schriftschnitt: normal

20,00 € *
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DS-Peter Schlemihl

Die auch als "Lichte-Tiemann-Fraktur“ bekannte Schrift - weil aus der Tiemann-Fraktur hervorgegangen - ist eine von 14 Bleischriften, die Prof. Dr. Walter Tiemann entworfen hat. Benannt nach der wundersamen gleichnamigen Geschichte „Peter Schlemihl“ von Adelbert von Chamisso, ist sie unter den lichten und umschatteten Frakturschriften schmückend und reizvoll zugleich. Nicht zuletz darum gehörte sie bis in die 20iger Jahre zu den meistverwendeten Buchschriften.

  • Entwerfer: Prof. Dr. Walter Tiemann (29. 01.1876 - 17. 09. 1951) 
  • Schriftgrößen im Bleisatz: von 6 - 60 pt
  • Entstehungszeit: 1912 - 1914
  • Schriftgießerei: Gebr. Klingspor in Offenbach am Main
  • Digitalisiert: 2009

Delbanco◊Frakturschriften bietet zwei weitere Tiemann-Schriften an: DS- Fichte-Fraktur und DS- Kleist- Fraktur

DS-Post-Fraktur

DS-Post-Fraktur

Schriftschnitte: normal und halbfett

40,00 € *
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DS-Post-Fraktur

Diese eher gotisch strukturierte Schrift wurde von dem vielseitig tätigen Maler, Graphiker und Schriftkünstler Herbert Post geschaffen. Mehrere Ausbildungs- und Lehrstätten, als Setzer, Fachschullehrer und auch als Schüler bei Rudolf Koch kennzeichnen seine weitgefächerte Tätigkeit u. a. an der Werkkunstschule in Offenbach und als Direktor der Akademie für das graphische Gewerbe in München. So ist seine Post-Fraktur die einzige gebrochene Schrift in seinem künstlerischen Schaffen.

  • Entwerfer: Herbert Max Otto Post (13.1.1903 - 17.07.1978), Prof. für Buch- und Schriftkunst
  • Entstehungszeit: 1935 - 1940
  • Schriftgießerei: H.Berthold AG in Berlin
  • Schriftschnitte im Bleisatz: normal und Zierversalien 6 - 48 pt (1935) halbfett und Zierversalien 6 - 60 pt (1940)
DS-Salzmann-Fraktur

DS-Salzmann-Fraktur

Schriftschnitte: normal/ kräftig

35,00 € *
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DS-Salzmann-Fraktur

Diese zur Jugendstil-Fraktur gehörende Schrift ist von einem Schriftkünstler entworfen worden, dessen Lebensdaten leider nicht feststellbar sind. Meist als Kunstmaler tätig, ist diese Schrift eher nebenbei entworfen worden, als daß er sich tiefgreifend der Typographie zugewendet hätte. Die nach ihm benannte Schrift ist für weitere Schnitte geschnitten worden: fett, 2 Schnitte schmal (1907/1924), schmal-halbfett, 2 Schnitte mager (1907/ 1909).

  • Entwerfer: Max Salzmann (etwa 1880 - 1950)
  • Entstehungszeit: 1909, weitere Schnitte bis 1924
  • Schriftgießerei: Schelter & Giesecke in Leipzig
  • Schriftschnitte im Bleisatz: normal 6-12 pt, kräftig 6-60 pt, schmal 14- 60 pt, schmalhalbfett 6-72 pt
DS-Schulfraktur

DS-Schulfraktur

Schriftschnitte: normal, halbfett, groß und groß/halbfett

30,00 € *
Zur Beschreibung

DS-Schulfraktur

Diese Schrift ist auch unter dem Namen „Anker-Schul-Fraktur“ bekannt, die seit 1888 bei Schelter & Giesecke in Leipzig gegossen wurde. Als „Schul-Fraktur“ sollte wohl dieser Name für die gute Lesbarkeit dieser Schrift werben. Diese Biedermeier-Fraktur wurde noch in vielen anderen Schnitten gegossen und in Holz geschnitten.

  • Entstehungszeit: um 1886, weitere Schnitte bis 1918 u.a. durch Johannes Anton Hieronimus Rhode (1902 - 1954)
  • Schriftgießerei: Hausschnitt der Gießerei J. G. Schelter & Giesecke in Leipzig
  • Schriftschnitte im Bleisatz: normal 5 - 60 pt, halbfett und fett 6 - 60 pt, schmalfett 6 - 72 pt, breit 6 - 8 pt, breithalbfett 6 - 12 pt
  • Schriftschnitte in Holz: ab 70 pt
DS-Storm

DS-Storm

Schriftschnitte: mager, halbfett und kursiv

30,00 € *
Zur Beschreibung

DS-Storm

Mit seiner „Storm“-Schrift hat Wolfgang Hendlmeier auch für ungeübte Anwender der Frakturschrift eine gut lesbare und dabei künstlerisch ansprechende Werkschrift geschaffen und nach seinem Lieblingsautor benannt. Sie ist jedoch keine „echte" Fraktur, sondern eine gebrochene Buchkursive, ähnlich wie die „Thannhaeuser-Fraktur“, durch die sich Wolfgang Hendlmeier hat anregen lassen. Zum schönen mageren und halbfetten Schnitt der „DS-Storm“ mit ihren klar gestalteten Majuskeln ist die kursive Form nicht einfach eine schräggestellte Fassung, sondern entsprechend schreibschriftähnlich angepaßt. Alle Schnitte eignen sich ob ihrer guten Lesbarkeit auch für längere Texte.

  • Entwerfer: Dipl.-Ing. Wolfgang Hendlmeier (geb. 08.08.1942)
  • Entstehungszeit: mager 1983, halbfett und kursiv 2010
  • Rechnerschrift bei Delbanco ◊ Frakturschriften
  • Schriftgrößen im Fotosatz: ab 6 - 36 pt
  • Anzuwenden für: Anlaßkarten, Akzidenzien, lange und kurze Buchtexte, Privatpost an Frakturfreunde

Weitere DS-Schriften von Wolfgang Hendlmeier: DS- München, DS-Ratold-Rotunda, DS-Wohe Textura, DS-Wohe Kursive, Schnitte halbfett und kursiv der DS-Nürnberger;

DS-Thannhaeuser-Fraktur

DS-Thannhaeuser-Fraktur

Schriftschnitte: mager, halbfett, schmalfett und Zierbuchstaben

40,00 € *
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DS-Thannhaeuser-Fraktur

Diese Schrift trägt den Namen des Schriftschöpfers selbst – den des Graphikers und Schriftkünstlers Herbert Thannhaeuser. In einer Zeit, in der alles einem genormten Geschmack untergeordnet war, scheinen diese Schriftformen leicht und mühelos gegen den Stil der Zeit entworfen zu sein. Eine auch für Frakturschrift ungeübte Leser sehr gut lesbare Schrift, weil die Unterlängen der Minuskeln f, h und Lang-s zugleich auch eine „Lesehilfe" für das Auge bilden. Thannhaeuse war zuvor für andere Schriftgießereien tätig. Die hier von den Originalen Figurenverzeichnissen in vier Schnitten digitalisierte Schrift ist nur eine von vier Frakturschriften seiner insgesamt 18 Schriftschöpfungen. Diese zeitlose Schrift eignet sich für vielerlei Druckstücke, auch für Urkunden und Visitenkarten.

  • Entwerfer: Herbert Thannhaeuser (1898 - 1963)
  • Entstehungszeit: 1937 - 1940
  • Schriftgießerei: Schelter & Gisecke in Leipzig
  • Schriftschnitte im Bleisatz: normal (1937) 6-60 pt, halbfett (1938/39) 6 - 60 pt, Zierbuchstaben (1939) 14 - 60 pt, schmalfett (1939/40) 8 - 60 pt
DS-Ulenspiegel-Fraktur

DS-Ulenspiegel-Fraktur

Schriftschnitt: normal

10,00 € *
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DS-Ulenspiegel-Fraktur

Diese einzige von K. A. Vollmer geschaffene Frakturschrift ist in der Bauerschen Schriftgießerei gegossen worden.

So wenig wie es biographische Kenntnisse über diesen ab 1924 bei Rudolf Koch tätigen Mitarbeiter gibt, so wenig ist über die Namensgebung dieser Fraktur bekannt. Die niederdeutsche Bezeichnung des um 1300 geborenen Schalkes, der mit Volkswitz und geistvollem Humor seine Streiche als Till Eulenspiegel vollbrachte, stand wohl hier Pate. Allein die Schrift ist weder witzig noch komisch, eher dem Gleichmaß und der Struktur einer leicht lesbaren klassischen Fraktur nachgestaltet. Die 15 Ligaturen dieser Schrift bekunden den künstlerischen Willen des Schriftschöpfers nach ästhetischer Schriftgestaltung.

  • Entwerfer: Karl Adam Vollmer (*1901, Todesjahr nicht bekannt)
  • Entstehungszeit: 1939
  • Schriftgießerei: Bauersche Gießerei in Frankfurt am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 6 - 48 pt
DS-Unger-Fraktur

DS-Unger-Fraktur

Schriftschnitte: normal und fett

25,00 € *
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DS-Unger-Fraktur

An dieser hellen und klaren Frakturschrift im Satzbild erfreuten sich bereits die deutschen Dichterfürsten Goethe und Schiller. So erschien auch die Erstausgabe von Goethes „Wilhelm Meister“ als Erstanwendung der Unger-Fraktur im Bleisatz. Eine leichte und offene Buchschrift, die leider inzwischen in Vergessenheit geraten ist. Sie erlebte nach dem Ersten Weltkrieg eine Wiedergeburt im Verlagswesen durch viele Klassikerausgaben. Welches großes Interesse an dieser Unger-Fraktur bestand erkennt man allein an der Vielzahl der Schriftgießereien, die sie in ihrem Fertigungsprogramm hatten.

  • Entwerfer: Johann Friedrich Unger (August 1753 - 26.12.1804), Drucker, Stempelschneider, 1800 Professur für Holzschneidekunst
  • Entstehungszeit: 1794; Neuschnitte 1907 - 1915 durch J.Klinkhardt, als „Kabinett-Fraktur“ 1938 - 1939
  • Schriftgießerei: H. Bertold AG in Berlin, Julius Klinkhard in Leipzig, Schriftguß AG in Dresden, D. Stempel AG in Frankfurt/M., Otto Weisert in Stuttgart
  • Schriftschnitte im Bleisatz: mager 6 - 60 pt, halbfett 6 - 60 pt, fett 10 - 60 pt, licht 10 - 60 pt, Zierbuchstaben mager 16 - 48 pt
DS-Walbaum-Fraktur

DS-Walbaum-Fraktur

Schriftschnitt: normal

10,00 € *
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DS-Walbaum-Fraktur

Aus dem Noten- und Kupferstecher entwickelte sich J. E. Walbaum zum Stempelschneider, der 1786 eine eigene Schriftgießerei in Goslar gründete, später nach Weimar verlegte. Alle anderen Schriftentwicklungen von ihm sind Antiquaschriften. Trotzdem war diese klassizistische Fraktur weit über das Zeitempfinden ihrer Entstehung hinaus ob ihrer Lebendigkeit und ihres Formenreichtums geschätzt und angewendet worden. Leider ging das Matrizenlager bei der Bertold AG nur wenige Wochen vor Beendigung des Zweiten Weltkrieges im Bombenhagel über Berlin verloren.

  • Entwerfer: Johann Gebhard Justus Erich Walbaum (25.1.1768 - 21.6. 1837)
  • Entstehungszeit: um 1800
  • Schriftgießerei: eigene Walbaum-Schriftgießerei in Goslar/Weimar 1918 H.Bertold AG in Berlin
  • Schriftsgrößen im Bleisatz: 5 - 48 pt
DS-Wiesbaden

DS-Wiesbaden

Schriftschnitt: normal

20,00 € *
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DS-Wiesbaden

Die auch unter dem Herstellernamen „Poppel-Fraktur“ bekannte Frakturschrift ist die einzige Fraktur von insgesamt sieben Schriftschöpfungen des Schriftkünstlers Friedrich Poppel. Er lehrte an der Fachhochschule in Wiesbaden. Erst vier Jahre nach seinem Tode wurde diese Schrift unter dem oben genannten Namen produziert.

Sie ist als Buchschrift durch ihre enge Struktur leicht lesbar, weil das Auge große Buchstabengruppen erfassen kann. Auch die Versalien sind künstlerisch gut gestaltet, nur die Großbuchstaben B und V sind recht ähnlich geschnitten. Die Namensgebung als DS-Wiesbaden ist auf den langjährigen Wohn-, Arbeits- und Sterbeort des Künstlers zurückzuführen.

  • Entwerfer: Friedrich Poppl (1. 3. 1923 — 5. 9. 1982)
  • Entstehungsjahr: 1986
  • Schriftgießerei: H. Bertold AG 
  • Schriftschnitt: normal
DS-Wartburg-Fraktur

DS-Wartburg-Fraktur

Schriftschnitte: mager und halbfett

20,00 € *
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DS-Wartburg-Fraktur

In seiner Liebe zur Frakturschrift schuf Ch. Spremberg die „Schwesterschrift“ zur DS-Eisenacher Fraktur. Als Barockschrift erfährt sie einige Veränderungen bei den Gemeinen und Ligaturen im Vergleich zur DS-Eisenacher. Neu gestaltet sind die großen und kleinen Umlaute mit überstelltem kleinen e in der Oberlänge. Und weil zur Stadt Eisenach die Wartburg gehört, kann auch die kleine Schwesterschrift nur diesen Namen tragen.

So ist auch der Verwendungszweck auf längere Texte ausgerichtet, weil die Schrift ermüdungsfrei zu lesen ist.

  • Entwerfer: Christian Spremberg (*1956 - ?)
  • Entstehungszeit: 1998
  • Gießerei: Nicht als Bleisatz, nur als DS-Rechnerschrift
  • Schriftschnitte: normal und halbfett
DS-Zentenar-Fraktur

DS-Zentenar-Fraktur

Schriftschnitte: mager und halbfett

20,00 € *
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DS-Zentenar-Fraktur

Abgeleitet aus dem Lateinischen: centum - 100, anläßlich des einhundertjährigen Bestehens der Bauerschen Schriftgießerei in Frankfurt am Main im Jahre 1937 ist dieser Name entstanden. Berechtigt stellt so mancher Schriftkenner fest: Wieso werden diese Schätze der Schriftkunst von Verlegern und Buchgestaltern nicht verwendet und für die Typographie nutzbar gemacht? Nunmehr sind auch die fantasievollen - weil unüblich gestaltet - jedoch schönen Zierversalien vollständig digitalisiert! So bilden sie Glanzstücke der Frakturschrift. Während die normale und halbfette Zentenar für kurze Texte geeignet ist, sollte die Buchschrift für längere Schriftstücke verwendet werden.

  • Entwerfer: Friedrich Hermann Ernst Schneidler (14.02.1882 - 01.07.1956)
  • Entstehungszeit: 1937 - 1938
  • Schriftgießerei: Bauersche Gießerei in Frankfurt am Main
DS-Zentenar-Buchschrift

DS-Zentenar-Buchschrift

Schriftschnitt: normal

10,00 € *
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DS-Zentenar-Buchschrift

Dieser Schnitt der Zentenar-Fraktur von Fr. H. Ernst Schneidler entspricht dem Schnitt der Normalfraktur. Hier sind jedoch alle Zeichen um ein gehöriges Maß kleiner und feingliedriger geschnitten, um als Buchschrift - also für den Mengensatz im Buchdruck - verwendet zu werden. Sie eignet sich für das ermüdungsfreie Lesen vieler Textseiten. So ist dieser Schnitt darum als Buchschrift deklariert, um als Textschrift für vielerlei Einsatzgebiete angewendet zu werden. Selbst in 8 Punkt Schriftgröße sind die zierlich geschnittenen Zeichen deutlich zu lesen, natürlich ist diese feine digitlisierte Schrift auf deutlich höhere Vektorgrößen verwendbar, was im Bleisatz des 20.Jahrhunderts nicht möglich war.

  • Entwerfer: Fr. H. Ernst Schneidler (14.02.1882 - 01.07.1956)
  • Entstehungsjahr: 1937 - 1938
  • Schriftgießerei: Bauersche Gießerei in Frakfurt am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 6 - 14 pt
DS-Zentenar-Zier A

DS-Zentenar-Zier A

Schriftschnitt: normal

10,00 € *
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DS-Zentenar-Zier „A“

Die von Fr. H. Ernst Schneidler geschaffenen Buchstaben umfaßten bisher einen Gesamtumfang von nur 23 Großbuchstaben. Jetzt hat die Firma Delbanco ◊ Frakturschriften erstmals auch die fehlenden drei Grundversalien sowie die großen Umlaute für diesen Schnitt ergänzt. Somit sind künftig keine Kompromisse mehr nötig, um die bislang nicht vorhandenen Großbuchstaben zu ersetzen.

Ich danke an dieser Stelle dem Kalligraphen Helmut Hirmer und Dipl.-Ing. Wolfgang Hendlmeier, deren ergänzende Arbeiten und Entwürfe zu einem nunmehr vollständigen Versalsatz führte!

  • Entwerfer: Friedrich Hermann Ernst Schneidler (14.02.1882 — 01.07.1956)
  • Entstehungsjahr: 1937 - 1938
  • Schriftgießerei: Bauersche Gießerei in Frankfurt am Main
  • Schriftsatzgrößen im Bleisatz: 42 bis 78 pt

Für den digitalisierten Schriftsatz empfehle ich eine um etwa zwei Punkt größere Anwendung einzustellen als die gewählte Schrifthöhe der Grundschrift.

DS-Zentenar-Zier B

DS-Zentenar-Zier B

Schriftschnitt: normal

10,00 € *
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DS-Zentenar Zier-Versalien „B“

Auch der von Fr. H. Ernst Schneidler gestaltete zweite Satz an Zierversalien zu seiner Grundschrift hat lediglich nur 14 Großbuchstaben. Auch hier ist es den Herren Schirmer und Hendlmeier zu verdanken, daß nunmehr selbst für den zweiten Schnitt alle fehlenden Buchstaben nebst den Umlauten vollständig für die Digitalisierung gefertigt wurden. Nochmehr als die DS-Zentenar-Zier-Version „A“ sind diese Zeichen noch extravaganter gestaltet worden und kennzeichnen die exponierte Gestaltungskraft des Schriftkünstlers Schneidler. Es ist nicht bekannt, warum dieses Majuskel-Alphabet derartig unvollendet für den Bleisatz verblieben ist. Umsomehr können sich jetzt die digitalen Schriftgestalter ohne Mühe aller Buchstaben bedienen und die kunstvoll gestalteten Zierversalien in die Schriftstücke einfließen lassen. 

  • Entwerfer: Friedrich Hermann Ernst Schneidler (14.02 1882 - 01.07.1956)
  • Entstehungsjahr: 1937 -1938
  • Schriftgießerei: Bauersche Schriftgießerei in Frankfurt am Main
  • Schriftgröße im Bleisatz: unbekannt

* Die Preisangaben sind keine Endpreise, der Endpreis setzt sich zusammen aus den Produktpreisen zzgl. Versand.

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