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Deutsche Schreibschriften


DS Hermersdorfer-Offenbach

digitaler Schriftschnitt: normal

30,00 € *
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Im Jahre 1927 entwickelte Rudolf Koch „unter Heranziehung alter Vorlagen für den Zweck seines Unterrichtes an der Kunstgewerbeschule zu Offenbach” diese Schreibschrift. Die Hessische Oberschulbehörde stellte bereits im gleichen Jahr an ihn die Frage, „ob er in der Lage wäre, aus dem Bereich seiner eigenen Erfahrungen Vorschläge zu machen, um vielleicht auf diesem Wege aus den Kräften des eigenen Landes heraus die Erneuerung des Schreibunterrichts durchzuführen.” In der bereits zitierten Broschüre des Verlages für Schriftkunde und Schriftunterricht, Berlin, 1928, von Heintze & Blankertz im Jahre 1928 schreibt der Verfasser und Schriftkünstler Rudolf Koch weiter: „ ... Sie [die Offenbacher Schrift, d.A.] muß als Vorschrift für den Lehrer und für den Schüler in den ersten 4 Schuljahren bindend sein ... Die Bildung einer persönlichen Schrift kann in den höheren Klassen auf der sicheren Grundlage des Erlernten zugelassen werden, wenn sich bei den Schülern die Neigung dazu einstellt.”
   Abweichend von den bereits bestehenden Schul-Schreib-Schriften sind es bei den Majuskeln die Buchstaben H, P, V, W, X und Y. Bei den Kleinbuchstaben sind es die beiden „alten” Schriftformen der Buchstaben „c” mit dem kleinen Bogen an der Mittellinie sowie das „geteilte h”. k, p, r, tz, v, w, x und y werden ohne Rundung, sondern mit einem gegenläufigen Schriftstrich an der Grundline ausgeführt.

  • Entstehungsjahr: 1926
  • Schriftkünstler: Rudolf Koch nebst Friedrich Heinrichsen, Martin Hermersdorf, Wilhelm Adelberger
  • diese Schrift wurde nicht für den Bleisatz geschnitten
  • erste OT-Schreibschrift bei Delbanco◊Frakturschriften

DS-Hamburger Kurrent

Schriftschnitt: normal

20,00 € *
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DS-Hamburger Kurrent

Eine der wenigen deutschen Schreibschriften, die bereits 1860 im Bleihandsatz unter dem Namen „Deutsche Handschreibschrift“ geschnitten wurde, ist nun auch in digitaler Form bei Gerhard Helzel entstanden und von Helmut Delbanco ästhetisch verbessert als DS-Schrift vervollkommnet worden.

Wenn auch das vollständige Figurenverzeichnis nicht mehr ermittelbar war, so konnte doch bis auf wenige fehlende Großbuchstaben dieser deutschen Schreibschrift nunmehr ein vollständiges und schreibfähiges Schriftbild für den Anwender gestaltet werden. In Anlehnung an die 1934 in der D. Stempel AG in Frankfurt am Main geschnittenen deutschen Schreibschrift „Balmung“ wurden die im vorbildlichen Figurenverzeichnis fehlenden Majuskeln wie X und Y angepaßt nachgestaltet, darum auch der veränderte Schriftname.

Das spielerisch leicht zu lesende Schriftbild erweckt hier den Eindruck, als wäre das erstellte Schriftstück tatsächlich mit der Hand geschrieben worden. So bietet es im Briefverkehr mit Gleichgesinnten für alle die Schreibfreunde eine große Hilfe, deren Handschrift sich noch im Übungsstatus befindet.

  • Schriftentwerfer: unbekannt
  • Entstehungszeit: 1860
  • Schriftgießerei:   D. Stempel AG Frankfurt am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 16 und 24 pt

DS-Deutsche Kraft

Schriftschnitte: normal und halbfett

30,00 € *
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DS-Deutsche Kraft

Wie aus dem Namen der Schrift abzuleiten, wirkt diese Schreibschrift eher rustikal-kräftig gegenüber den anderen DS-Schreibschriften. Durch die zwei angebotenen Schnitte ist sie für den Fließtext gut geeignet, insbesondere, um Hervorhebungen durch den halbfetten Schnitt deutlich zu machen, zumal Unterstreichungen im Bleisatz nicht verwendet wurden. Ausgewählte Endbuchstaben wie b, d, ß, w sind wie bei den anderen DS-Schreibschriften ohne den Nachstrich an der Grundline ausgeführt; für die Gemeinen r und s wurden separate Schlußminuskeln entwickelt.

  • Entwerfer: Albert Christoph Auspurg, 1868-1943
  • Entstehungszeit: 1915 (halbfett) u. 1928 (normal)
  • Schriftgießerei: Hausschnitt bei Ludwig & Mayer in Frankfurt am Main
  • Schriftschnitte und -größen im Bleisatz: fett 12 bis 84 pt; mager 10 bis 28 pt

DS-Ensisheim

Schriftschnitt: normal

25,00 € *
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DS-Ensisheim

Diese deutsche Schreibschrift wurde nach einem handschriftlichen Brief zu Ensisheim im Elsaß von der vorderöstereichischen Regierungsbehörde am 17. Juni 1588 verfaßt und ist nun als Rechnerschrift digitalisiert worden.

Da die DS-Ensisheim um 13 (!) „digitalisierte Verbünde" reicher ist als die bisherigen deutschen DS-Schreibschriften, ihre Lesbarkeit einiger Übung bedarf, gibt es zur Eingewöhnung eine zusätzliche kostenlose Schrift, die DS-EnsiGara, mit deren Hilfe das Umwandlungsprogramm Ligaturix (Windows) bzw. MacFrakturix (Macintosh) die schöne Ensisheim entstehen läßt. Zusätzlich erhält der Kunde einen schriftlichen Leseschlüssel in tabellarischer Form sowie einen Tastaturbelegungsplan, um alle digitalisierten Zeichen erkennen und setzen zu können, damit der Duktus dieser Schrift in Gänze entstehen kann.

  • Entwerfer: unbekannt
  • Entstehungszeit: 1588
  • digitalisierte Rechnerschrift von 2014 von OStDir. Helmut Delbanco

DS-Großmütterchen

Schriftschnitt: normal

30,00 € *
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DS-Großmütterchen

So leichtfüßig wie dieses Schriftbild durch Ihren Gründer entwickelt wurde, so schwer wiegt das Ergebnis, indem trotz deutschlandweiter Nachfrage es nicht gelungen ist, über ihn auch nur eine einzige biographische Angabe zu erhalten. Nach Angaben des ehemaligen Mitarbeiters, Heinrich Schade, wurde in der Schriftgießerei Schelter u. Giesecke diese Schrift in Handsatzlettern auf Falzkegel für den Druck herausgebracht. Hier arbeitete Christian Ollert als freier Mitarbeiter. Anläßlich des Todes von Georg Friedrich Giesecke am 17. Februar 1930 wurden die von seiner Lebensgefährtin, Editha Blumenthal, verfaßten Verse in seiner „im letzten Lebensjahrzehnt selbst geschriebenen Handschrift” gesetzt, die auch den Namen „Großmütterchen” erhielt.

Schön gestaltet sind hier - wie auch bei den anderen DS-Schreibschriften - die Endbuchstaben ohne Nachstrich an der Grundline!

  • Entwerfer: Christian Ollert nach der Handschrift von G. H. Giesecke
  • Entstehungsjahr: 1917
  • Schriftgießereien: J.G.Schelter&Giesecke in Leipzig; Schriftguß AG, Dresden

DS-Hermersdorf

Schriftschnitt: normal

20,00 € *
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DS-Hermersdorf

Die vom Schriftkünstler und Lehrer Martin Hermersdorf entwickelte Schreibschrift wurde nur regional in Deutschland - nachweislich in Bayern - als Zweitschrift und Pflichtlehrgegenstand ab der 4. Klasse von 1951 bis 1971 gelehrt. Als Schüler und später als Mitarbeiter in der Meisterschule Rudolf Kochs schuf Martin Hermersdorf diese Schrift als eine Weiterentwicklung der im Jahre 1935 entwickelten Rudolf-Koch-Kurrent.

Hermersdorf setzte sich nach 1945 im Rahme des „Iserloher Schreibkreises“ für die Erneuerung der deutschen und lateinischen Schreibschrift ein. Auch hier gilt der Qualitätsgrundsatz der DS-Schreibschriften: Keine Nachstriche bei den Endbuchstaben an der Grundlinie!

  • Entwerfer: Martin Hermersdorf (1894 - 1981) 
  • Schriftschnitt: normal
  • Entstehungszeit: um 1951
  • Diese Schrift gibt es nicht im Bleisatz, sondern nur als digitalisierte Rechnerschrift.
DSKurrent

DS-Kurrent

Schriftschnitt: normal

20,00 € *
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DS-Kurrent

Alte Bezeichnung für eine Lauf- oder Schreibschrift, von lat. currere = laufen. Kennzeichen einer Kurrentschrift ist ihre Schräglage auf der Grundlinie und ihre großen Ober- und Unterlängen. Die bedeutungstragende Mittellänge erscheint hier gegenüber noch älteren Handschriften schon vergrößert.

  • Entwerfer: Hertzsprung, nach Vorbildern des frühen     19. Jahrhunderts, z.B. Henning, 1817.
  • Entstehungszeit: etwa 1854
DSRosengarten

DS-Rosengarten

Schriftschnitt: normal

20,00 € *
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DS-Rosengarten

Immer wieder bietet das Fachbuch des Bundes für deutsche Schrift und Sprache „Kunstwerke der Schrift“ von Wolfgang Hendlmeier viele neue Anregungen, alte Schriften der Vergangenheit zu entreißen. Die DS-Rosengarten ist jedoch gegenüber der schmalen Buchvorlage um viele digitalisierte Verbesserungen des Schriftbildes einschließlich der Sonderzeichen erweitert worden. Dazu zählen auch die neuartigen „digitalen Ligaturen“ und Schlußbuchstaben, die dem gesamten Schriftbild einen schönen handschriftlichen Charakter geben.

  • Aus: „Kunstwerke der Schrift“ von Wolfgang Hendlmeier 
  • Zeitliche Zuordnung: 20. Jahrhundert
  • Nur im digitalen Schriftsatz entwickelt

DS-Rudolf-Koch-Kurrent

Schriftschnitt: normal

20,00 € *
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DS-Rudolf-Koch-Kurrent

Es handelt sich um die setzbar gemachte Handschrift eines der bedeutendsten Schriftkünstlers und -entwerfers: Rudolf Koch (1876 - 1934). Wie auch bei den anderen DS-Schreibschriften haben die Endbuchstaben keinen Nachstrich an der Grundlinie!

  • Entwerfer: 
  • Entstehungsjahr: 1935
  • Schriftgießerei: Hausschnitt bei Klingspor in Offenbach am Main
  • Schriftgrößen im Bleisatz: 12 - 36 pt

DS-Sütterlin

Schriftschnitt: normal

20,00 € *
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DS-Sütterlin

Vom preußischen Kulturministerium 1911 beauftragt, schuf der Graphiker und Schriftkünstler Ludwig Sütterlin (1865 - 1917) eine mit Schnurzugfeder zu schreibende gleichmäßige deutsche und lateinische Schreibschrift, deren Buchstaben senkrecht auf der Grundlinie stehen. Ab 1915 zunächst in den preußischen Schulen angewendet, wurde sie ab 1925 für ganz Deutschland zur verbindlichen Schreibschrift.

Erst ab dem dritten Schuljahr durften die Buchstaben „leicht“ nach rechts geneigt werden, um ein ermüdungsfreies Schreiben nebst eigenem Schriftbild zu ermöglichen. Bei gleicher Höhe von Ober-, Mittel- und Unterlänge bietet die bedeutungstragende Mittellänge eine bessere Lesbarkeit, als das bei den zuvor gelehrten unnormierten Schriftbildern der Kurrentschriften der Fall war, welche bis dahin als Schwellzugschrift mit der Spitzfeder geschrieben wurde.

  • Entwerfer: Klaus Burkhardt nach dem Vorbild der Schulschrift von L. Sütterlin, ähnliches Schriftbild: Deutsche Schulschrift „Liese” von 1935
  • Entstehungszeit: digital 2000
  • Sie gibt es nur als Rechnerschrift bei Delbanco◊Frakturschriften

* Die Preisangaben sind keine Endpreise, der Endpreis setzt sich zusammen aus den Produktpreisen zzgl. Versand.

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